Geschichte von Ljubljana
Das von den Römern gegründete Emona befand sich zwar an der Stelle der heutigen Ljubljana, ging jedoch in der Völkerwanderung unter und ist daher nur eine Vorgängersiedlung der heutigen Stadt. Ljubljana wurde im Zuge der Ostkolonisation von Siedlern aus dem Herzogtum Bayern gegründet. Seit dem Hochmittelalter war sie Hauptstadt des zum Deutschen Reich gehörenden Herzogtums Krain. 1276 kam die Stadt zusammen mit dem Herzogtum an die Habsburger, 1461 wurde sie Bischofssitz.
Von 1809 bis 1813 war sie Hauptstadt der Illyrischen Provinzen Frankreichs. Die Bevölkerung bestand seit dem Hochmittelalter vor allem aus Deutschsprachigen. Nach 1848 war sie ein kultureller Mittelpunkt der Slowenen.
Vor dem Ersten Weltkrieg war Ljubljana Österreichisch-Ungarische Garnisonsstadt. Von 1918 bis 1991 gehörte Ljubljana zu Jugoslawien. Während des Zweiten Weltkrieges gehörte sie eine kurze Zeit lang zu Italien. Die Deutschen in Ljubljana wurden nach 1945 ebenso wie die übrigen Deutschsprachigen Sloweniens vertrieben.
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